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Betrieb im Schoolhus vorsichtig wieder aufgenommen Klönsnackrunde diskutiert Warntag: Eine Sirene muss wieder auf das Schoolhus

Was hatte man sich für dieses Jahr nicht alles vorgenommen. Aber dann kam es ganz anders. Dass die Moorwarfer sich nicht unterkriegen lassen hat die Aktion zum 1. Mai mit den vielen kleinen Maibäumen in den Gärten bewiesen. Mit der Pandemie geht man umsichtig und respektvoll um. Sie hat das stetige Miteinander und den Austausch schon stark beeinträchtigt und alle sind froh, dass in Abstimmung mit der Stadtverwaltung das Schoolhus nun wieder von der Dorfgemeinschaft und seinen angeschlossenen Gruppen genutzt werden kann. Der Vorstand hat seine monatlichen Treffen an jedem ersten Montag im Monat um 19 Uhr wieder aufgenommen und die Klönsnackrunde trifft sich an jedem ersten Mittwoch im Monat ebenfalls ab 19 Uhr. Für die Einhaltung der Corona-Vorschriften ist jede Gruppe eigenverantwortlich zuständig. Dazu wurde jetzt ein ausführlicher Brief an die Mitglieder mit entsprechenden Informationen und Hinweisen auf die gültige Allgemeinverfügung des Landkreises von Juli dieses Jahres versandt.
Eine Erkenntnis aus den zurückliegenden Monaten ist die Verbesserung der Kommunikation mit den Mitgliedern der Gemeinschaft. Der klassische Weg über Briefpost und Aushang im Schaukasten soll nun durch die digitalen Möglichkeiten Email und WhatsApp erweitert werden. Die Mitglieder wurden in dem jetzt versandten Rundschreiben gebeten, ihre Mailadressen und Handynummern unter Beachtung der Datenschutzvorschriften mitzuteilen.


Die monatliche Klönsnackrunde ist dafür bekannt kommunale Themen zu besprechen. Sie haben dabei immer ein wachsames Auge auf Dinge, die im Dorf zu regeln sind. Schnell werden Hinweise unmittelbar an das Rathaus in Jever gegeben. So wurde nun auch der erste bundesweite Warntag am 10. September erörtert. Der Mitgliederbrief informiert dazu auch ausführlich. Die älteren Dorfbewohner kennen die Erprobung von Sirenen noch aus den früheren Jahren. Ab Mitte der 1990erJahren wurden die Sirenen abgebaut. Heute muss sich der Bürger selbst darum kümmern, dass er gewarnt wird. Für das eigene Smartphone können entsprechende „WarnApps“ installiert werden. Ob diese den gewünschten Erfolg bringen, sei dahingestellt. Schnell ist man sich in der Runde einig, dass trotz modernster Kommunikationsmittel ein akustisches Warngerät im Dorf unerlässlich ist. Am 10 Sept. um 11 Uhr will man deshalb versuchen, mit einer alten noch abgeschwächt gangbaren Sirene in der Ortsmitte die Signale „Warnung“ (auf- u. abschwellender Heulton) und „Entwarung“ (durchgehender Heulton) auszulösen, was im Rathaus angemeldet wurde. Auf das Schoolhus gehört wieder eine Sirene, so wie sie früher schon einmal hier auf dem Dach gestanden hat! Begründet wird diese Maßnahme auch mit der Entscheidung der Stadt Jever, das Schoolhaus als „Kat-Leuchtturm“ bei Stromausfällen oder sonstigen besonderen Katastrophenereignissen als Anlaufpunkt auszustatten. Das ist nun schon ein Jahr her. Passiert ist noch nichts. Das gilt auch für die Instandsetzung und Inbetriebnahme des seinerzeit noch vom Bund beim Kindergarten installierten Trinkwassernotbrunnens. Da muss das Rathaus nun aktiv werden. Denn auch die
anderen festgelegten „Kat-Leuchtürme“ in Sandelermöns und Cleverns sowie im Stadtgebiet müssen noch hergerichtet werden.

 

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